Anliegen verstehen
Ziel, Erfahrung, Gesundheit, Alltag, Zeitbudget, Material und bisheriges Training besprechen.
Ein Trainingsplan allein kennt weder deinen Arbeitstag noch deine Erfahrungen, Zweifel und Fortschritte. Coaching bedeutet, gemeinsam einen realistischen Weg zu entwickeln, Rückmeldungen ernst zu nehmen und das Training laufend an dein Leben anzupassen.
Entscheidend ist nicht dein heutiges Leistungsniveau, sondern ob du ein Anliegen hast, das von einer klaren Struktur, fachlicher Rückmeldung oder persönlicher Begleitung profitieren kann.
Erster Alpenpass, längere Tour, Radmarathon, Triathlon oder Wettkampf – mit einem Weg, der zu deinen Voraussetzungen passt.
Regelmässigkeit entwickeln, Belastung und Erholung besser verbinden und auch in anspruchsvollen Phasen dranbleiben.
Bestehendes Training überprüfen, Stagnation verstehen oder den nächsten Entwicklungsschritt bewusst gestalten.
Er ist keine Prüfung und kein automatischer Trainingsgenerator. Er hilft, wichtige Zusammenhänge vor dem Gespräch sichtbar zu machen, damit die gemeinsame Zeit für die wirklich relevanten Fragen genutzt werden kann.
Beruf, Familie, Schlaf, verfügbare Zeit, Motivation und Phasen, in denen Training besonders schwierig oder leicht fällt.
Sportliche Vorgeschichte, Beschwerden, Verletzungen, medizinische Hinweise und bisherige Erfahrungen mit Training.
Was möchtest du erreichen, weshalb ist es dir wichtig und welche Daten, Trainingsaufzeichnungen oder Wettkampferfahrungen bestehen bereits?
Der Ablauf wird an die gewählte Begleitung angepasst. Diese fünf Schritte bilden den gemeinsamen Rahmen.
Ziel, Erfahrung, Gesundheit, Alltag, Zeitbudget, Material und bisheriges Training besprechen.
Ziel und Zwischenschritte so wählen, dass sie fordern, aber nicht am wirklichen Leben vorbeigehen.
Einheiten, Umfang, Intensität, Erholung und ergänzende Massnahmen verständlich planen.
Was funktioniert? Was verändert sich? Wo entstehen Fragen, Müdigkeit oder unerwartete Fortschritte?
Plan und Ziele weiterentwickeln, damit du deinen Körper und dein Training zunehmend selbst verstehst.
Ein Trainingsplan übersetzt das längerfristige Ziel in verständliche Wochen und einzelne Einheiten. Er berücksichtigt Belastung, Erholung und das wirkliche Leben. Wenn sich dieses verändert, wird nicht einfach ein veralteter Plan abgearbeitet.
Grundlagen, Aufbau, spezifische Vorbereitung und Erholung werden zeitlich so verbunden, dass Entwicklung möglich bleibt.
Du erkennst Dauer, Intensität, Zweck und mögliche Alternative – statt nur Zahlen ohne Zusammenhang zu erhalten.
Müdigkeit, Krankheit, berufliche Belastung, Wetter oder überraschender Fortschritt fliessen in die nächste Planung ein.
Ein Powermeter misst, welche Leistung du in diesem Moment auf das Pedal bringst. Die Herzfrequenz zeigt, wie dein Körper auf diese Belastung reagiert. Erst zusammen mit deinem Empfinden und den äusseren Bedingungen entsteht ein brauchbares Bild für Analyse und Trainingssteuerung.
Watt reagiert unmittelbar und hilft, Intervalle, Anstiege oder gleichmässige Belastungen gezielt zu dosieren. Wind, Steigung und Geschwindigkeit verändern das Tempo – die erbrachte Leistung bleibt trotzdem sichtbar.
Der Puls reagiert verzögert und wird unter anderem von Temperatur, Müdigkeit, Flüssigkeit, Stress und Tagesform beeinflusst. Genau deshalb ist er nicht schlechter, sondern liefert eine andere Information.
Wie anstrengend fühlt sich die Leistung an? Wie sind Atmung, Beine und Konzentration? Die subjektive Rückmeldung hilft, Zahlen richtig zu verstehen und Warnsignale ernst zu nehmen.
Eine einzelne Zahl entscheidet wenig. Aussagekräftiger werden wiederkehrende Muster über mehrere Einheiten – unter Berücksichtigung von Wetter, Strecke, Erholung und Trainingsphase.
Die Beziehung zwischen Watt und Herzfrequenz kann Hinweise geben, ist aber nie isoliert zu beurteilen. Coaching verbindet die Messwerte mit dem, was vor, während und nach der Einheit passiert ist.
Bei längeren Belastungen kann dies unter anderem mit Wärme, Flüssigkeitshaushalt, Ermüdung oder einer zu anspruchsvollen Belastung zusammenhängen. Der Verlauf wird im Kontext betrachtet.
Das kann ein Signal sein, die Einheit anzupassen oder die Erholung genauer anzuschauen. Ein einzelner schlechter Tag ist jedoch noch kein Trainingsurteil.
Über mehrere vergleichbare Einheiten kann dies auf eine positive Entwicklung hinweisen. Bedingungen, Messqualität und Belastungsdauer müssen dabei vergleichbar sein.
Fachlicher Hintergrund: Wattleistung bildet die äussere Belastung unmittelbar ab; Herzfrequenz hilft, die körperliche Reaktion und Veränderungen durch Dauer, Hitze, Höhe oder Ermüdung zu beurteilen. Velo+Sport Rast nutzt deshalb nicht «Watt oder Puls», sondern die passende Verbindung aus Watt, Herzfrequenz, Empfinden und Kontext. Quellen: Achten & Jeukendrup: Herzfrequenz im Radsport; Lamberts: submaximale Tests und Trainingsmonitoring.
VSR Performance nutzt Trittfrequenz nicht als starre Idealzahl. Je nach Ziel können kurze Frequenzübungen, kontrollierte Wechsel oder die gemeinsame Analyse von Trittfrequenz, Watt und Herzfrequenz sinnvoll sein.
Frequenz schrittweise erhöhen, ohne dass Becken, Oberkörper oder Fussführung unruhig werden.
Watt und Trittfrequenz zeigen gemeinsam, ob dieselbe Leistung eher über mehr Drehmoment oder mehr Bewegungsgeschwindigkeit entsteht.
Frequenzbereich, Widerstand, Dauer und Erholung werden passend zu Trainingsstand, Ziel und körperlichen Voraussetzungen gewählt.
Auch die Forschung zeigt keine universelle Idealzahl: Eine sinnvolle Trittfrequenz hängt unter anderem von Person, Leistung und Aufgabe ab. Studie zur individuellen Bestimmung aus Watt-, Herzfrequenz- und Trittfrequenzdaten.
Effizienz bedeutet nicht, ohne Einsatz besser zu werden. Sie bedeutet, die verfügbare Zeit dort einzusetzen, wo sie für dein Ziel den grössten Nutzen hat – und Belastungen wegzulassen, die nur ermüden, aber wenig entwickeln.
Statt eine geplante Einheit ersatzlos zu streichen, kann eine klare Kurzform den entscheidenden Reiz erhalten – sofern sie zur aktuellen Belastung passt.
Beruflicher Stress, wenig Schlaf oder Krankheit werden nicht ignoriert. Umfang und Intensität werden so angepasst, dass Training nicht blind zusätzliche Müdigkeit erzeugt.
Auch dann wird nicht automatisch mehr Intensität geplant. Längere Grundlagenarbeit, Technik und Erholung erhalten die Rolle, die zum Ziel und zur Trainingsphase passt.
Das Beispiel ist bewusst keine Trainingsvorgabe. Es zeigt, wie unterschiedliche Reize und Erholung eine Aufgabe erhalten. Dein Plan entsteht erst aus deiner Ausgangslage.
Thomas und Diana bringen Ausbildung, langjährige Trainingsarbeit und eigene Erfahrungen aus Breiten-, Leistungs- und Spitzensport ein. Diese Erfahrungen stehen nicht im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Sie helfen, deine Situation fundiert zu verstehen.
Ehemaliger Amateurrennfahrer und Swiss Olympic Berufstrainer mit eidgenössischem Fachausweis. Seine langjährige Trainererfahrung umfasst Einzelathleten auf Strasse, Mountainbike und Radquer, die Führung nationaler Teams, die Leitung eines regionalen Trainingsstützpunkts sowie die Begleitung von Velo+Sport-Rast-Gruppen.
Was davon dir dient: Training realistisch strukturieren, unterschiedliche Leistungsniveaus verstehen, Entwicklung langfristig begleiten und auch in Gruppen den einzelnen Menschen sehen.
Ehemalige Profiradsportlerin in internationalen Teams, Schweizer Meisterin auf der Strasse und Olympiateilnehmerin. Dazu kommen Schweizer Meistertitel über 10'000 Meter in der Juniorinnen-Leichtathletik und im Rollschuhsport, die Erfahrung als Ironman-Finisherin sowie die Ausbildung als esa-Leiterin (Erwachsenensport Schweiz).
Was davon dir dient: Wettkampf und Ausdauer aus verschiedenen Sportarten verstehen, hohe Ziele ohne Distanz zum Alltag einordnen und sportliche Erfahrung mit ausgebildeter Leitungskompetenz in eine persönliche, sichere und nachvollziehbare Begleitung übersetzen.
Nicht jeder Mensch verfolgt ein Wettkampfziel. Die Erfahrung aus dem Spitzensport ist bei Velo+Sport Rast ein Kompetenzfundament – kein Massstab, an dem du dich zuerst beweisen musst.
Die Coaching- und Leitungskompetenz liegt bei Velo+Sport Rast selbst: Thomas und Diana führen und begleiten die Athletinnen, Athleten und Gruppen. Toni Hasler und Wiebke Schubien ergänzen dieses Fundament gezielt, wenn eine Fragestellung zusätzliche Erfahrung aus dem Triathlon-Wettkampfsport, aus Physiotherapie oder aus Ernährung benötigt. Wer dich betreut, ändert sich dadurch nicht.
Der langjährige Coach der sechsfachen Ironman-Hawaii-Siegerin Natascha Badmann bringt über 30 Jahre Erfahrung aus dem Hochleistungs- und Triathlonsport ein. Wir ziehen ihn dort bei, wo Wettkampferfahrung auf der Lang- und Mitteldistanz den Ausschlag gibt. Dein Coaching bleibt bei Velo+Sport Rast.
Rolle im Netzwerk ansehen →Eigene Websites: toni-hasler.ch · nataschabadmann.ch
Als Physiotherapeutin und Spezialistin für Bewegung und Ernährung ergänzt sie das Coaching dort, wo Rehabilitation, körperliche Voraussetzungen, Krafttraining oder alltagstaugliche Ernährung fachlich vertieft werden sollen.
Rolle im Netzwerk ansehen →Eigene Website: gesundwerkstatt.ch
Zusätzliche Fachpersonen ersetzen die persönliche Begleitung durch Velo+Sport Rast nicht. Sie werden dort einbezogen, wo ihre Perspektive die Betreuung sinnvoll vertieft.
Lager, gemeinsame Anlässe und Wettkämpfe, an denen wir mitfahren – vieles davon lässt sich in die Trainingsplanung einbauen, wenn man es früh genug weiss.
Zusammen mit Toni Hasler und Natascha Badmann bietet Velo+Sport Rast Trainingslager für Triathletinnen und Triathleten an. Die Lager verbinden Training in mehreren Disziplinen mit direkter Rückmeldung, Erfahrungsaustausch und der Möglichkeit, Material, Technik und Wettkampfvorbereitung im echten Trainingsalltag zusammenzuführen.
Wähle nicht möglichst viel Begleitung, sondern die Form, die zu deinem Ziel und deinem gewünschten Austausch passt. Umfang, Rhythmus und CHF-Preis werden vor dem Start transparent vereinbart.
Für eine konkrete Frage, eine Standortbestimmung oder den sinnvollen Einstieg.
Für ein überschaubares Ziel oder um eine tragfähige Trainingsstruktur aufzubauen.
Für längerfristige Ziele und Menschen, die regelmässigen Austausch wünschen.
Klare Rollen schützen die Qualität der Zusammenarbeit und verhindern falsche Erwartungen.
Gespräche können vor Ort oder nach Absprache digital stattfinden. Vor dem Start vereinbaren wir den Planungszeitraum, den Datenweg, die Häufigkeit der Auswertung und konkrete Kommunikationsfenster. So bleibt die Begleitung persönlich, ohne eine permanente Erreichbarkeit vorzutäuschen.
Einheiten, Zweck, Dauer, Intensität und mögliche Alternativen werden im vereinbarten System bereitgestellt.
Relevante Daten sowie kurze Hinweise zu Empfinden, Schlaf, Belastung oder Besonderheiten werden festgehalten.
Watt, Herzfrequenz, Trittfrequenz und deine Rückmeldung werden im Kontext beurteilt – nicht nur automatisch bewertet.
Die nächste Planung berücksichtigt Wirkung, Alltag und unerwartete Veränderungen im vereinbarten Rhythmus.
Wir vereinbaren gemeinsam, über welches System du den Plan erhältst, wie du Rückmeldungen gibst, wann wir sie auswerten und welche Anpassungen in deiner Begleitung enthalten sind.
Je nach Ziel können Position, Messsystem, Fahrpraxis und gemeinsames Training Teil einer stimmigen Lösung sein.
Wenn Komfort, Position oder Effizienz die Entwicklung begrenzen.
Bikefitting verstehen →Das passende Messsystem für Velo, Trainingssteuerung und Datentiefe auswählen.
Wattmesssystem auswählen →Fahrpraxis, Sicherheit, Motivation und Technik mit anderen entwickeln.
Formate ansehen →Training, Wissen, Anwendung und Austausch über mehrere Tage verbinden.
Lager entdecken →Schilder uns dein Ziel, deine Frage oder deine aktuelle Situation. Wir nehmen dein Anliegen auf und sagen dir offen, ob und in welcher Form Coaching sinnvoll sein könnte.
Schilder uns dein Ziel, deine Frage oder deine aktuelle Situation. Wir nehmen dein Anliegen auf und sagen dir offen, ob und in welcher Form Coaching sinnvoll sein könnte.