Ruhendes Licht
Vorgeschrieben ist ein ruhendes, nicht blinkendes Licht vorne weiss und hinten rot.
Licht soll nicht nur hell sein, sondern zur Geschwindigkeit, Fahrdauer und Umgebung passen. Reflektierende Kleidung, Helm und Schuhe machen dich als Mensch erkennbar. Und Schutzbleche halten dich und alle, die hinter dir fahren, trocken und warm.
Bei Dämmerung, nachts und im Tunnel braucht das Velo mindestens ein ruhendes weisses Licht vorne und ein rotes hinten. Dazu kommen Rückstrahler und Pedale mit Rückstrahlern. Zusätzliche Lichter sind erlaubt, solange sie niemanden blenden – sie ersetzen aber das vorgeschriebene Licht nicht.
Vorgeschrieben ist ein ruhendes, nicht blinkendes Licht vorne weiss und hinten rot.
Seit dem 1. April 2022 fahren E-Bikes auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht.
Rückstrahler am Velo und Pedale mit Rückstrahlern vorne und hinten gehören zur Ausrüstung.
Quellen: TCS, «Sicher auf dem E-Bike und Velo – was ist vorgeschrieben?»; Bundesrat, «Fahren mit Licht am Tag für E-Bikes ab 1. April 2022».
Im beleuchteten Ort reicht eine andere Lichtleistung als auf einer schnellen Abfahrt im Dunkeln. Leuchtdauer, Lichtbild, Befestigung und Bedienung sind genauso wichtig wie die maximale Helligkeit.
Gute Sichtbarkeit, einfache Bedienung und zuverlässige Befestigung für regelmässige Wege.
Breites Lichtbild, ausreichende Reichweite und Akkureserve passend zu Tempo und Fahrdauer.
Klare Sichtbarkeit ohne andere unnötig zu blenden; bei Gruppenfahrten besonders bewusst einsetzen.
Die angegebene Leuchtdauer gilt meist für eine bestimmte Stufe. Wer zwei Stunden im Dunkeln trainiert, braucht eine Lampe, die auf der benötigten Stufe länger hält – mit Reserve für Kälte und die Rückfahrt.
Die beste Lampe nützt wenig, wenn sie sich auf schlechtem Belag verdreht. Halterung, Lenkerform und Platz neben Computer und Glocke gehören zur Auswahl.
Ein Rücklicht am Tag macht dich im Nebel, im Wald und im Gegenlicht früher sichtbar – gerade im Winter mit tief stehender Sonne.
Forschende der Queensland University of Technology haben untersucht, wie früh Autofahrende Velofahrende in der Nacht erkennen. Das Ergebnis ist eindeutig – und widerspricht dem, was viele Velofahrende selbst glauben.
Reflektierende Streifen an Knöcheln und Knien vergrösserten die Erkennungsdistanz gegenüber Kleidung ohne Reflexion um ein Vielfaches – deutlich mehr als eine Weste mit gleich viel Reflexmaterial. Die Tretbewegung verrät dem Auge den Menschen.
Leuchtfarben fallen am Tag und in der Dämmerung auf. Im Scheinwerferlicht in der Nacht zählt aber nur Material, das Licht zurückwirft. Velofahrende überschätzen zudem, wie gut sie nachts gesehen werden.
Der Touring Club Schweiz nennt 140 Meter Sichtweite für Kleidung mit Reflexelementen gegenüber 25 Metern für dunkle Kleidung.
Reflexelemente an Jacke, Hose und Handschuhen. Am meisten bringen sie an den Beinen: Beinlinge, Hosen oder Überschuhe mit Reflexstreifen machen die Tretbewegung sichtbar.
Winterbekleidung: Q36.5 und Castelli →Viele Helme haben reflektierende Flächen oder ein integriertes Rücklicht. Der Kopf ist der höchste Punkt – dort wirst du über parkierte Autos und Hecken hinweg gesehen. Bei uns: Helme von MET, POC und Kask.
Helme verstehen →Reflektierende Fersen und Überschuhe bewegen sich mit jeder Kurbelumdrehung auf und ab – genau die Bewegung, an der das Auge einen Menschen erkennt.
Veloschuhe verstehen →Quellen: Wood et al., Queensland University of Technology, Forschungsprojekt zur Sichtbarkeit von Fussgängern und Velofahrenden; TCS, «Sicher auf dem E-Bike und Velo».
Nässe kommt im Winter nicht nur von oben. Auf nasser Strasse schleudern die Räder das Wasser hoch, auch wenn es gar nicht regnet. Darum gehören Schutzbleche ins Wintertraining.
Dein Hinterrad schleudert das Spritzwasser nach hinten – direkt an Kopf und Körper der Person, die hinter dir fährt. Sie wird nass und kühlt ab. In der Gruppe sind Schutzbleche keine Frage des Komforts, sondern der Rücksicht.
Ohne Schutzblech wirst du vor allem am Hintern sehr nass – und frierst, auch wenn der Rest gut angezogen ist.
Reifenfreiheit, Rahmenform, Steckachsen, Bremsen und Ösen entscheiden, welche Lösung sicher montierbar ist.
Fünf Minuten vor der ersten Fahrt ersparen dir die meisten Überraschungen unterwegs.
Nenne uns Velo, Reifenbreite, Fahrdauer und Einsatz. Wir prüfen Licht, Befestigung und Schutzblech-Kompatibilität.